Gartenwetter für Deutschland
Ihr Ratgeber für optimale Pflanzenpflege, saisonale Arbeiten und phänologische Beobachtungen im Gartenjahr.
Gartenwetter für Berlin
Vollständige Vorhersage13 °C
Wärmste Stunde bis morgen
7 °C
Kein Frost erwartet
2,2 l/m²
Niederschlag erwartet
2,2 l/m²
Nur bei Bedarf gießen
17 km/h
Zum Spritzen grenzwertig
Werte für die nächsten 48 Stunden, berechnet aus der Stundenvorhersage.Bodenfrost ist schon möglich, wenn die Luft noch etwa 4 °C hat. Zum Spritzen gilt eine Windgrenze von 5 m/s (18 km/h).
Empfehlung des Monats · Unser Gartentipp
Unser Gartentipp
Ursachen brauner Thuja-Zweige
Die Thuja ist ein beliebter Nadelbaum, der häufig in Gärten als Heckenpflanze Verwendung findet. Da er schnell wächst, auch im Winter grün bleibt und winterhart ist, erfreut sich dieser Lebensbaum immer größerer Beliebtheit. Allerdings können Thujas Hobbygärtnern auch eine Menge Sorgen bereiten. Die wichtigsten haben wir Ihnen hier zusammengestellt:
Die bekannteste Erkrankung von Thuja-Pflanzen ist die Wurzelfäule. Dabei befällt ein Pilz den gesamten Wurzelbereich und zerstört die Rhizodermis. Nachfolgend werden die Triebe gelb und später braun, die Pflanzen beginnen zu sterben. Bei jungen Pflanzen geht dieser Prozess ziemlich schnell vonstatten. Da sich der Pilz auch auf benachbarte Pflanzen ausbreiten kann, ist schnelles Handeln angesagt. Befallene Pflanzen sollten mit ihrem gesamten Wurzelballen entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Dann ist das Erdloch mit neuer Erde aufzufüllen, bevor neue Pflanzen gesetzt werden. Darüber hinaus sollte man ein Fungizid anwenden.
Neben Pilzen schädigen Insekten die Thuja. Vor allem Minimiermotten und Dickmaulrüssler fressen Triebe an oder Gänge in die Blätter (Nadeln). Befallene Stellen sollte man kräftig zurückschneiden bis keine Neuerkrankungen mehr auftreten. Auch der Einsatz von Fadenwürmern kann sinnvoll sein.
Lebensbäume reagieren generell empfindlich auf Trockenheit, einen sauren Boden, Überdüngung und Streusalz. Dies gilt es durch entsprechende Gegenmaßnahmen zu vermeiden. Im Winter neigen Thujas eher zu einer leicht bräunlichen Färbung als im übrigen Jahr. Das ist vollkommen normal und kein Grund zur Sorge. Die braune Farbe zeigt lediglich die Anpassung an das kalte Wetter im Winter in ihrer ursprünglichen Heimat.
Phänologischer Kalender
Natur im Jahreslauf – Oktober
Jetzt: Vollherbst. Quitten, Walnüsse, Äpfel und Wein werden geerntet. Das Laub verfärbt sich.
Etwa Oktober. Die phänologischen Zeiten richten sich nach der Natur, nicht nach dem Datum: im Süden und im Flachland beginnen sie früher als im Norden und in den Bergen.

Die zehn phänologischen Zeiten
- Vorfrühling
- — Ende Februar bis Anfang März
- Erstfrühling
- — März bis April
- Vollfrühling
- — April und Mai
- Frühsommer
- — meist Juni
- Hochsommer
- — Juli
- Spätsommer
- — August
- Frühherbst
- — September
- Vollherbst (aktuell)
- — Oktober
- Spätherbst
- — November
- Winter
- — Ende November bis Februar
Die Phänologie beschreibt die Entwicklungserscheinungen in der Natur, die im Jahresverlauf regelmäßig auftreten und bezieht sich dabei vor allem auf die Ökologie und die Biogeografie. Mittels eines phänologischen Kalenders werden die Eintrittszeiten bestimmter Erscheinungen erfasst. Insgesamt gibt es 10 phänologische Zeiten. Allerdings ist das Eintreten dieser Zeiten regional unterschiedlich und deckt sich nicht mit den meteorologischen oder astronomischen Jahreszeiten. Im Süden beginnen pflanzliche Entwicklungen in der Regel früher als im Norden, im Flachland ebenfalls eher als in höheren Lagen.
Der phänologische Kalender dient in der Landwirtschaft als Grundlage zur Beurteilung, welche Arbeiten anstehen und durchzuführen sind. Das Pflanzenjahr beginnt mit dem Vorfrühling Ende Februar-Anfang März. Die ersten Schneeglöckchen und der Winterjasmin blühen, Haselnuss und Salweide zeigen ebenfalls Blüten. Während des Erstfrühlings blühen Forsythie, Kirsche und Birne. Die Natur ergrünt. Landwirtschaftliche Produkte wie Kartoffeln und Rüben werden in die Erde gebracht.
Der Vollfrühling im April und Mai bringt dann überall das Grün zurück. Markant ist vor allem die Blüte des Apfels. Im Frühsommer, der größtenteils im Juni herrscht, blühen vorrangig Gräser und der Schwarze Holunder. Die heißeste Zeit des Jahres wird durch den Hochsommer gekennzeichnet. Dann blüht die Sommerlinde, Johannisbeeren reifen. Der Spätsommer lässt frühe Obstsorten reifen. Die zweite Heuernte wird eingefahren, das Heidekraut beginnt zu blühen.
Während des Frühherbstes reifen der Schwarze Holunder und die Haselnuss. Im Vollherbst können Quitten, Walnüsse, Äpfel und Wein geerntet werden. Das Laub beginnt sich zu verfärben. Mit dem Laubabwurf der Wildbäume setzt der Spätherbst ein. Ab Ende November herrscht dann Winter, die Vegetation ruht bis zum Start ins neue Gartenjahr.
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Winterwirsing

Von Juni bis Oktober werden Winterwirsing, Advents- oder Butterkohl im Abstand von 50 bis 60 Zentimetern ins Freie gepflanzt. Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Winterkulturen schützt man mit einem Folientunnel vor Frost. Bis zum Frühjahr kann Winterkohl geerntet werden.